ARB-Reisevertag

 
 

• Die Reiseveranstalter legen ihren Reisen Allgemeine Reisebedingungen (ARB) zu Grunde. Durch ARB können Lücken im Recht der Pauschalreise geschlossen werden. Ebenso können in ARB Regelungen über den Zeitpunkt der Zahlung des Reisepreises, Haftungsbegrenzungen, Stornopauschalen, Verjährungsfragen und viele weitere Rechtsfragen getroffen werden. Die ARB des Reiseveranstalters sollten unbedingt auf seine Angebotspalette, die Reiseart, die Zielgruppe und Marketingaspekte abgestimmt werden. Die ungeprüfte und pauschale Übernahme etwa der ARB-Empfehlung des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalterverbandes e.V. empfiehlt sich kaum, da die individuellen Bedürfnisse des Reiseveranstalters und die Kundenfreundlichkeit auf der Strecke bleiben. ARB dürfen zwingenden gesetzlichen Vorgaben und dem Transparenzgebot (Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit) nicht widersprechen. Eine gerichtliche Kontrolle der ARB kann erfolgen.

• Die ARB sind dem Reisenden vor Vertragsschluss zu übermitteln, wobei ein Hinweis in der Reisebestätigung und ein Abdruck in einem dem Reisenden tatsächlich zur Verfügung stehenden Reisekatalog ausreicht. Last-minute- und Online-Buchungen werfen in dieser Hinsicht besondere Rechtsprobleme auf.

Im Bereich der individuellen Gestaltung und der Möglichkeiten der Einbeziehung von ARB in den Reisevertrag berate ich Sie gern.

 
 
 
   
Reiserecht
Startseite