Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Rechtsberatung-Online

 
 

(1) Kosten der Online-Rechtsberatung

Ihre erste Anfrage auf reiserechtliche Beratung löst keine Kosten aus. Rechtsanwälte sind jedoch an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gebunden und die Honorarregeln anwaltlicher Tätigkeit sind dort festgelegt. Unter www.bundesrechtsanwaltskammer.de und dem dortigen Link zum RVG können Sie sich vorab über das Gebührenrecht der Rechtsanwälte informieren.

Die Kosten einer reiserechtlichen Beratung müssen sowohl den Umfang der Beratungstätigkeit, als auch das Haftungsrisiko des Beraters angemessen berücksichtigen. Deshalb steigt das Beratungshonorar in Abhängigkeit zum Gegenstandswert des reiserechtlichen Beratungsproblems. Bei der hier angebotenen Online-Reiserechtsberatung handelt es sich grundsätzlich um eine Erstberatung im Sinne von § 13 RVG Nr. 2100, 2101, 2102 VV RVG. Unabhängig von den jeweiligen Gegenstandswerten können Sie im Rahmen einer reiserechtlichen Erstberatung alle Fragen zum Thema Reise- und Tourismusrecht stelle. Die Kosten dieser Erstberatung können 190,00 EURO zzgl. Schreibauslagen von 20,00 EURO und zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer nicht überschreiten, selbst wenn unter Berücksichtigung des Gegenstandswertes der Beratungsthemen eine höhere Gebühr anfallen würde. Meist liegen die Gebühren im Reiserecht niedriger.

olgt nach einer reiserechtlichen Erstberatung eine weitere Beauftragung des Rechtsanwalts in der gleichen Sache, so liegt einen über die Online-Rechtsberatung hinausgehende Leistung vor. Das Honorar bestimmt sich dann nach RVG (§ 13 RVG) und es kann auch eine Vereinbarung über die Gebührenhöhe getroffen werden (§§ 2, 4 RVG). Sie erhalten bei weitergehender Beratungstätigkeit bzw. gerichtlicher Tätigkeit ein gesondertes Honorarangebot. Bei gleichem Beratungsgegenstand wird das Erstberatungshonorar auf die dann anfallenden Rechtsanwaltsgebühren angerechnet.

(2) Vertragsbeginn

Das Absenden Ihrer Anfrage ist eine Aufforderung zur Abgabe eine Beratungsangebots durch Rechtsanwalt Roth. Es entsteht kein Beratungsvertrag und Ihre Anfrage löst keine Kosten aus. Seitens Rechtsanwalt Roth erfolgt eine Eingangsbestätigung per e-Mail und ein Beratungsangebot mit Honararangebot per e-Mail oder per Telefax. Dieses konkrete Beratungsangebot von Rechtsanwalt Roth nehmen Sie durch Zahlung des Honorars an. Der Beratungsvertrag kommt erst mit Ihrem Zahlungseingang auf dem Kanzleikonto zustande. Erfolgt binnen 14 Tagen nach Abgabe des Beratungsangebots keine Zahlung, so hat sich die Angelegenheit für beide Seiten erledigt.

Sind Sie rechtsschutzversichert, so obliegt Ihnen die Einholung der Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung für das unterbreitete Beratungsangebots von Rechtsanwalt Roth. Erteilt die Rechtsschutzversicherung die Kostenübernahme für die Erstberatung, so kommt der Beratungsvertrag mit dem Eingang der Deckungszusage bei Rechtsanwalt Roth zustande.

(3) Bearbeitung der Anfrage

Sollte sich Ihre Anfrage zur Online-Rechtsberatung nicht eignen oder liegt die Antrage außerhalb der Beratungs-schwerpunkte, teilt Ihnen dies Rechtsanwalt Roth umgehend mit. Es entstehen Ihnen keine Kosten. Eine Rechtsberatung ist aus gesetzlichen Gründen abzulehnen, wenn ein Rechtsanwalt bereits die gegnerische Partei in dieser Angelegenheit vertritt. Teile Sie daher Rechtsanwalt Roth aus Sicherheitsgründen den Namen und die Anschrift der gegnerischen Partei mit.

Ihre Anfrage kann nur in dem Umfang bearbeitet werden, soweit von Ihnen der Sachverhalt mitgeteilt ist. Beratungs-fehler, die auf unrichtiger oder lückenhafter Sachverhaltsschilderung beruhen, ziehen keine Haftung von Rechtsanwalt Roth nach sich. Dies gilt nicht, soweit die Beratung auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Falschberatung beruht.

(4) Vertraulichkeit und Datenschutz

Der Rechtsanwalt unterliegt nach dem Gesetz einer umfassenden Schweigepflicht hinsichtlich der Informationen die ihm bei der Mandatsbearbeitung bekannt werden. Bei der Übermittlung von Informationen per e-Mail kann ohne Verwendung von Verschlüsselungstechniken keine Gewähr für die Vertraulichkeit der Übermittlung übernommen werden. Geht Ihre Anfrage unverschlüsselt zu, so darf Rechtsanwalt Roth die Anfrage auf die gleich Art und Weise beantworten. Sollen Verschlüsselungsthechniken zum Einsatz kommen, so ist dies zuvor mit Rechtsanwalt Roth abzustimmen. Hinsichtlich Anfrage und Online-Beratung gelten die Bestimmungen des Datenschutzes.

(5) Gerichtsstand

Alle aus dem Beratungsverhältnis resultierenden Streitigkeiten unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Als Gerichtsstand für Honorarklagen wird derjeniger der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Frankfurt am Main bestimmt. Das Absenden des Formulars erfüllt die Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 des Übereinkommens über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVÜ).

 
   
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